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Birte Kapps mit Ben

Hundeführer: Birte Kapps
Hund: Ben
Rasse: Labrador
Geboren am: 30.04.2011
Sparte: Fläche
Eignungstest am: 13.04.2014
In der RHS seit: 2013

Wie bist du zu Ben gekommen?
Zu diesem Zeitpunkt habe ich ehrenamtlich im Tierheim gearbeitet, wir hatten Vorbereitungen für eine geplante Veranstaltung im Tierheim zu treffen. Ein paar Tage vorher kam ein Fundhund, ein schwarzer Labi, ins Tierheim, geschätzte neun Monate alt, er ist jemanden vor das Auto gelaufen, der Fahrer konnte noch bremsen und hat ihn im Tierheim abgegeben. Der Besitzer hat sich gemeldet, versprochen, ihn zu holen, was nie passierte. Während dieser Vorbereitungen fragte dann ein Tierheimmitarbeiter in die Runde, ob nicht jemand diesen schwarzen Labi für das kommende Wochenende mit heim nehmen könnte, denn er hält es im Zwinger nicht aus und wenn dann noch so viele Besucher zu dieser Feier ins Tierheim kommen, würde ihn das zu sehr stressen. Ich habe mich dann spontan dazu bereit erklärt, wirklich mit dem Gedanken, ihn montags wieder zurück zu bringen. Ich wollte nie einen schwarzen Hund und hatte ihn damals auch nicht mehr beachtet, wie all die anderen Hunde im Tierheim auch. Dann ist er ins Auto gestiegen, ist mit zu uns gekommen, mit unserem Hund Olli hat er sich gleich verstanden. Ich habe lange überlegt, welcher Name zu ihm passt, ich wusste ja nicht, wie er heißt und der Vorbesitzer hatte sich nie wieder gemeldet. Ich habe ihm den Namen Ben gegeben. Nun durfte er für zwei Tage bei uns bleiben, diese zwei Tage waren für mich und  Labi  Ben so intensiv und bindend, dass für mich am Sonntag feststand, dass ich ihn nie wieder ins Tierheim bringen kann.

Was war deine Intension mit Ben die Ausbildung zum Rettungshund zu beginnen?
Ben war damals mit seinen neun Monaten ein Hund, der sehr viel Auslastung brauchte, er hatte Power und Energie, kam nur sehr schwer zur Ruhe, hat wenig geschlafen, nachts ist er hin und her gewandert. Ihn nur körperlich auszulasten, das hat nicht gereicht, im Gegenteil, es wurde schlimmer, er entwickelte Allergien und wurde immer unruhiger. Durch eine Bekannte, die damals in der Rettungsstaffel war, habe ich von der Arbeit dort erfahren. Ich überlegte mir dann, ob das vielleicht auch was für Ben ist, weil er dort auch vom Kopf her ausgelastet werden kann. Bin dann zum Training gefahren, um mich zu informieren… das war dann der Anfang unserer Rettungshundearbeit. Ben hat sich dadurch sehr verändert, ist viel ruhiger geworden, kann nachts durchschlafen, ist ausgeglichener. Die Rettungshundestaffel Mosbach ist für Ben wie auch für mich eine Bereicherung.

Was ist für dich das interessanteste an der Arbeit in der DRK Rettungshundestaffel Mosbach?
Die Arbeit in der DRK Rettungshundestaffel Mosbach verbindet sehr viel: Die Arbeit mit den Hunden, die Auslastung und der Spaß für die Hunde selber, der Spaß und der Zusammenhalt der Staffelmitglieder, die Verantwortung und eben auch, dass man helfen kann. Es geht nicht nur um die Suche von vermissten Personen, man hat auch viele Möglichkeiten, sich beim DRK weiterzubilden und sich in verschiedenen Bereichen einzusetzen um zu helfen.